10.000 Tage DUCKDALBEN: 871.000 Gäste im international seamen´s club

DUCKDALBEN - Der Club für Seeleute

Am 22. April 2015 waren 10.000 Tage seit Eröffnung des international seamen´s club am 13. August 1986 vergangen. Seither besuchten 871.000 Gäste aus 179 Ländern der Erde den DUCKDALBEN, davon über 85 Prozent Seeleute. Die meisten kommen von den Philippinen, aus Indien, China, der Ukraine und Russland. Inzwischen wurde der Club dreimal um Anbauten erweitert.

Da die Schiffe meist nur kurz im Hafen bleiben, haben auch die Seeleute nur wenig Zeit für einen „stop over“ im DUCKDALBEN. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Clubs holen sie auf „Zuruf“ an den Terminals ab. Auch wenn den Club nur 12,5 Kilometer vom weitest entfernten Liegeplatz trennen: Bis zum 10.000 Tag fuhren die clubeigenen Bullis etwa 3.700.000 Kilometer – nur im Hafen. „Dank des Shuttles sind die Seeleute schnell bei uns, um mit der Familie zu telefonieren, Freunde zu treffen, beim Billard zu entspannen oder Rat und vielerlei Hilfe zu bekommen“, sagt Seemannsdiakon Jan Oltmanns, Leiter des Clubs. „So steht das Team den Seeleuten auch dann zur Seite, wenn die Familie in der Heimat in Not gerät und schnell finanzielle Hilfe gebraucht wird“. Auch hier feierte der DUCKDALBEN vor kurzem ein Jubiläum: Sie führte am 31. März 2015 die 10.000 Überweisung aus. Der Absender war Julius. Der Name seines Schiffes könnte Programm sein für den „geflügelten“ Service im DUCKDALBEN: CMA CGM Pegasus. Zum Jubiläum erhielt der Seemann eine Flasche Sekt und eine Duckdalben-Cap.

„Diese Hilfe in Geldsachen ist aber nur eine neben vielen anderen, die wir im DUCKDALBEN bieten“, sagt Anke Wibel, mit Jan Oltmanns Leiterin des Clubs. „Ganz wichtig ist, dass die Seeleute nach Hause telefonieren können. Die Seeleute nutzen dazu Skype via Internet oder Telefone. Dazu gibt es Telefon- und Simkarten, ein hauseigenes Wireless-Lan-System und Computer für Seeleute, die keine Laptops haben. Doch es geht nicht nur um Kommunikation, sondern auch um den alltäglichen Konsum: In einem Shop gibt´s dies und das, von Milka bis Zahnpasta. Aber auch Souvenirs und kleine Snacks.“ Der Renner: 2014 wurden etwa 48.460 Tafeln (100g) Milka Schokolade verkauft.

Der DUCKDALBEN ist eine Einrichtung der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg im Stadtteil Waltershof. Der Name leitet sich ab von den in den Hafengrund gerammten Pfählen, an denen Schiffe festmachen. Die Ente wurde weltweit zum Markenzeichen: 2011 wählten die Seeleute den Club zum Besten der Welt. 2010, 2013, 2014 und 2015 war er unter den „Top Five“. Noch im, April erfolgt die Auszeichnung für 2015. Erneut steht der DUCKDALBEN auf der „shortlist“.
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