Mutter stürzte sich von Balkon

Eine 43-jährige Ärztin hat sich am Donnerstag aus ihrer Wohnung im vierten Stock eines Hauses Lincolnstraße, Ecke Trommelstraße in die Tiefe gestürzt. Sie überlebte mit vielen Knochenbrüchen, ist außer Lebensgefahr, aber noch nicht vernehmungsfähig. In ihrer Wohnung machten Polizeibeamten eine furchtbare Entdeckung: Das acht Monate alte Baby der Ärztin lag leblos in seinem Bettchen. Vermutlich wurde der Junge von der eigenen Mutter vergiftet, bevor sie versuchte, sich das Leben zu nehmen. Man nimmt an, dass die Mutter an einer Schwangerschaftsdepression litt. Diese tritt bei etwa fünf von 100 Frauen nach einer Geburt ein: Nicht in der Lage, eine Verbindung zu ihrem Kind aufzubauen, empfinden sie ihrem Baby gegenüber Gleichgültigkeit, ja Hass. Die Mütter fühlen sich innerlich abgestorben, leiden an Schuldgefühlen und Versagensängsten. Die postpartale Depression ist eine ernste Erkrankung, die oft unerkannt verläuft und in Selbstmord oder Mord endet.
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