KITA21 entwickelt sich weiter

Hamburg, 26. Mai 2014 – Das von der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung ins Leben gerufene Unterstützungs- und Auszeichnungsverfahren „KITA21 – Die Zu-kunftsgestalter“ entwickelt sich weiter! Im kommenden Kita-Jahr 2014/15 wird die S.O.F. die Kindertageseinrichtungen erstmals als „KITA21“ mit einem, zwei oder sogar drei Sternen auszeichnen. Ziel der Verfahrensumstellung ist es, der individuellen Entwicklung der Kitas bei der Gestaltung ihrer Bildungsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung stärker Rechnung zu tragen und sie so auf ihrem Weg hin zu einem Lernort nachhaltiger Entwicklung besser zu unterstützen.

„KITA21 – Die Zukunftsgestalter“ fördert seit mittlerweile über fünf Jahren Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtungen in der Metropolregion Hamburg. Hierzu unterstützt die S.O.F. Kitas unter anderem mit Fortbildungen und Beratungsangeboten bei der Gestaltung lebendiger Bildungsarbeit zu zukunftsrelevanten Themen wie Ernährung, Abfallvermeidung, Energie und Klimaschutz. Kitas, die vorbildliche Bildungsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestalten und dokumentieren, zeichnet die S.O.F. als „KITA21“ aus. Seit 2008 wurden bereits über 200 Kitas in Norddeutschland für ihr besonderes Engagement in diesem Bereich ausgezeichnet.

Mit der Weiterentwicklung des Verfahrens erweitert die S.O.F. auch ihr Unterstützungsangebot für die Kindertageseinrichtungen. So wird es zum Beispiel ein zusätzliches Fortbildungsangebot „Vom Projekt zur Struktur“ sowie ergänzende Beratungsangebote für die Kitas geben, die insbesondere die Kita als Lernort nach-haltiger Entwicklung stärker in den Blick nehmen. Die Fortbildung schließt speziell die Gestaltung dauerhafter Bildungsanlässe im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und die ressourcenschonende und verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Einrichtung mit ein.

Der Ablauf des neuen Auszeichnungsverfahrens bleibt einfach: Die Kitas starten in der Regel mit der Bewerbung um die Auszeichnung als „KITA21“ mit einem Stern. Wann eine Bewerbung um einen zweiten oder später dritten Stern sinnvoll ist, hängt von der Weiterentwicklung der Kita auf ihrem Weg hin zu einem Lernort nachhaltiger Entwicklung ab. Die Kita entscheidet dabei selbst, wie viel Zeit sie für den nächsten Schritt in ihrer individuellen Weiterentwicklung benötigt. „Die Umsetzung und zunehmende Verankerung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen verstehen wir als Qualitätsentwicklungsprozess, der sich Schritt für Schritt vollzieht und oft mehrere Jahre dauert“, erklärt Anna Tiegel, Fortbildungsleiterin von KITA21. „Um die Auszeichnung transparenter zu gestalten und den Kitas eine bessere Orientierung für ihre Bildungsarbeit zu bieten, haben wir ein neues Kriterienpapier entwickelt.“ Das Dokument konkretisiert unter anderem auch die Anforderungen, nach denen die KITA21-Jury künftig über die Vergabe der Auszeichnung als „KITA21“ mit einem, zwei oder drei Sternen entscheidet.

Die Bildungsinitiative KITA21 wird von der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung in Kooperation mit der Universität Lüneburg und lokalen Partnern in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen umgesetzt.

Finanziell gefördert wird die Bildungsinitiative derzeit von der Reinhard Frank-Stiftung und dem Arbeitgeberverband Nordernährung e.V.. Seit Ende April 2014 wird KITA21 zudem von Tchibo Energie mit der Zielsetzung unterstützt, die Bildungsinitiative sukzessive über Norddeutschland hinaus auszuweiten.

Zur KITA21-Webseite:
www.kita21.de
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