Anschlag auf das Magnus Hirschfeld Centrum

zerstörte Frontscheibe des Treffpunkts für Schwule und Lesben (Foto: mhc)
Unbekannte zertrümmerten die Frontscheiben von Hamburgs queerem Zentrum für Lesben, Schwule, Bi und Trans

In der Nacht zum Mittwoch gegen 0:15 Uhr wurden die Frontscheiben des Magnus Hirschfeld Centrums mit Pflastersteinen eingeschlagen, die die Täter eigens mitgebracht hatten. Offensichtlich handelt es sich um einen gezielten Anschlag. Der Cafémitarbeiter, der zu der Zeit noch im Haus war, blieb glücklicherweise unverletzt und alarmierte die Polizei, die nun ermittelt. Eine Nachbarin, vom extremen Knallen aufgeschreckt, beobachtete zwei Personen, die über die Straße flüchteten. Wir vermuten einen Zusammenhang mit einer antihomosexuellen Gewalttat, die sich am Sonntag zuvor (28.07.2013) im Stadtpark ereignete. Eine Gruppe von jungen Männern beleidigte gezielt schwule Männer, blendete sie mit Scheinwerfern und bedrohte sie körperlich mit Elektroschockern. Mehrere Opfer brachten diese Überfälle zur Anzeige und die Polizei rückte aus. Das Team des mhc ist schockiert und entsetzt über diese Gewalttaten.
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